Eben habe ich eine Mail bekommen von einem befreundeten Literaten:
Der kleine, feine Online-Kultursender ART_TV sucht das Schweizer Buch des Jahres. Eine illustre Kritikerjury hat fünf Titel nominiert. Ihr könnt nun online wählen, welches die Literaturperle 2007 ist.
Und zwar hier: http://art-tv.ch/literaturperle/
http://art-tv.ch/literaturperle/
Es lebe die Literatur, auf dass das beste Buch gewinne!
Und habe dabei an diesen Kurt Aebli gedacht. Aber es war dann doch Beat Zwicky, von dem ich einst diese Lawinen-Terzine las:
Es knarzt am Hang; klingt nach Gewummer heute nacht.
Der Bergtroll tanzt, bald lösen sich Lawinen.
Das bringt den Bernhardinern Kummer heute nacht.
Das Gedicht endet mit:
Zerdepperdepp! Find ich wohl Schlummer heute nacht,
oder verbrech ich bloss ein paar Terzinen?
Viel lieber schöb ich ja ne Nummer heute nacht.
Ich höre sanfte Schnarcher aus dem Schlafzimmer...
Nicht nur die Bernhardiner haben Kummer heute nacht, auch die Bären...
Bären in den Abruzzen vergiftet
Die Vergiftung von drei Braunbären im Nationalpark der mittelitalienischen Abruzzen hat in ganz Italien Empörung ausgelöst.
dominik straub/rom
Bei einem der Opfer handelt es sich um Bernardo, den bekanntesten Braunbären im Lande: Im April war Bernardo zur Touristenattraktion geworden, weil er sich unweit des Passo del Diavolo (Teufelspass) ganz in der Nähe der Strasse zusammen mit seiner Partnerin Rossella mit drei Jungbären fotografieren liess. Wie der in Bayern erschossene Bär Bruno hatte sich auch der neunjährige Bernardo über Schafherden, Hühner und Bienenstöcke in der Umgebung des Parks hergemacht.
Ist es also etwa Zufall, dass der getötete Bär Bernardo hiess? Nein! Und wie dieses Bild beweist, liebt der Italiener seine Bienenstöcke mehr als seine Bären.

Pech für die Bären. Zum Glück hat heute wenigstens der FCZ gegen Empoli gewonnen. Irgendwie tut das gut.
