Graubünden ist ein Kanton der Schweiz. Die Hauptstadt ist Chur. Es gib auch noch zwei andere Städte. Allerdings sind alle Dörfer, die im Mittelalter einmal das Stadtrecht erhalten haben. Natürlich will jetzt keines der
Kuhkäffer mehr auf diesen Titel verzichten.
"Graubünden" als Wort kommt von "grau" und "büüga" (was soviel wie "biegen" heisst). Der Name kommt von den vielen Tälern, da sich wegen diesen die Strassen immer biegen. Und das "grau" kommt von der
RhB, der einzigen Eisenbahn, die sich durch die Schluchten zwängen kann. Eigentlich ist sie rot, aber wegen dem vielen Feinstaub, der vom Föhn von Italien nach Graubünden transportiert wird, sieht sie grau aus.

Graubünden wird von den
Bündnern bewohnt, einer stark vom Aussterben bedrohten Art (siehe auch "Entvölkerung der Bergtäler"). Er ist der grösste Kanton der Schweiz und beherbergt am meisten verschiedene Sprachen, da sich diese von Tal zu Tal unterscheiden. Er hat die geringste Bevölkerungsdichte der Schweiz, da 98% der Fläche Felswände oder Geröllhalden sind.
Im Rest der Schweiz ist Graubünden als Kuhkanton bekannt, was aber ein grober Fehler ist: Graubünden ist bekannt für seinen Wein. Dazu muss man auch wissen, dass das Veltlin auch zu Graubünden gehört. Napoleon hat zwar mal das Gegenteil behauptet, aber diese Franzosen, die sollen doch erst mal ihren Weissweinrausch ausschlafen.